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Häufige Fragen rund um die Vasektomie und interessante Links

Wer führt die Vasektomie durch?

Die Vasektomie-Behandlung wird vom operierenden Urologen durchgeführt. Informieren Sie sich auf der Website und erkundigen Sie sich nach der Erfahrung des Operateurs.

Was bewirkt die Vasektomie?

  • Der Samenleiter wird durchtrennt, so dass die Samenzellen nicht mehr in die Samenflüssigkeit (Ejakulat) gelangen.
  • Lust auf Sex (Libido), Erektion, Testosteronproduktion werden NICHT beeinflusst.
  • Das Ejakulat enthält keine Spermien mehr, damit kann keine Befruchtung der Eizelle erfolgen.

Ab wann wirkt die Vasektomie? Ist man sofort unfruchtbar? Ab wann ist ungeschützter Sex möglich?

Vorsicht! Der Mann ist nicht sofort unfruchtbar. Das Ergebnis der Spermientests bzw. Samenanalysen nach der Vasektomie sollte abgewartet werden. Es dauert ca. zwei bis drei Monate und ca. 20 Samenergüsse, bis keine fruchtbaren Samen mehr im Ejakulat zu analysieren sind.

Ist die Durchführung der Vasektomie schmerzhaft?

Nein. Beim Spritzen des Lokalanästhetikums spüren Männer oft ein leichtes Ziehen oder Brennen. Wenn das Anästhetikum wirkt, sind keine Schmerzen zu spüren.

Hat man Schmerzen nach der Sterilisations-Behandlung?

Die Operationsstelle am Hoden kann etwas berührungsempfindlich sein, ggf. verringert Kühlung mit Eis etwaige Schmerzen. Der sog. normale Alltag ist sofort nach dem Vasektomie-Eingriff möglich. Mit Sex lassen Sie sich noch ein paar Tage Zeit, strenge Vorschriften dazu gibt es aber nicht.

Was passiert mit der Spermienproduktion nach der Vasektomie? Wo verbleiben die weiterhin produzierten Spermien?

Da der Samenleiter durchtrennt und am Ende blockiert ist, werden die Spermien einerseits im Nebenhoden andererseits an der ‚Blockadestelle’ vom Körper in Proteinteile abgebaut und in Blutgefäße absorbiert. Dieser Prozess läuft vom Mann unbemerkt ab und ist nicht schmerzhaft. Die Spermienproduktion wird mittelfristig reduziert und dadurch ein Spermienstau vermieden.

Ist die Spermienflüssigkeit / Ejakulat nach der Sterilisation verändert?

Da die Spermazellen nur einen Bruchteil des Ejakulats ausmachen, ist nach der Vasektomie das Ejakulat für den Mann nicht wahrnehmbar verändert.

Wie sicher ist die Verhütung nach der Vasektomie?

Die Vasektomie ist die sicherste Verhütungsmethode für den Mann. Der Pearl Index beträgt bei diesem Eingriff 0,1 also von 1000 Paaren, die ein Jahr ungeschützten Geschlechtsverkehr haben und auf diese Verhütungsmethode vertrauen, wird eine Partnerin schwanger. Der Pearl-Index der oft verwendeten Pille zur Verhütung bei der Frau liegt im Vergleich dazu bei 0,1 bis 0,9, je nach Publikation.

Gibt es Auswirkungen auf die Potenz? Empfinde ich nach der Vasektomie weiter Lust?

Durch die Sterilisation wird der Hormonhaushalt des Mannes nicht beeinflusst. Die Vasektomie verändert weder die Erektionsfähigkeit noch den Samenerguss (Ejakulation) noch die Libido. Die Samenflüssigkeit (Ejakulat) ohne Samenfäden (Spermien) ist nicht vom ursprünglichen Zustand zu unterscheiden. Viele Männer genießen nach der Vasektomie Sex ohne ungewollte Schwangerschaften umso mehr.

Wer kann mich umfassend zur Männerverhütung beraten?

Ein Hausarzt oder Urologe kann eingehend über das Für und Wider der Vasektomie informieren. Auch bei Pro Familia sind ergänzende Informationen zu erhalten.

Welche Vorbereitungen muss ich vor dem Vasektomie-Eingriff treffen?

In der Regel wird der Eingriff ambulant vom Urologen durchgeführt. Eine Rasur des Hodensackes wird aus Gründen der Hygiene vor der Operation empfohlen.

Was erfolgt nach der Sterilisation?

Wie nach jedem Eingriff ist auch bei der Vasektomie für 1 bis 2 Tage Schonung anzuraten. Der Operationsbereich sollte regelmäßig gereinigt werden. Nach einigen Wochen erfolgt ein Test, ob sich noch Samenzellen in der Samenflüssigkeit befinden.

Wer trägt die Kosten für die Sterilisation?

Im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 wurde die Vasektomie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gestrichen. Die Beratung wird jedoch durch die GKV vergütet. Auch Privatversicherte tragen die Sterilisationskosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) selbst.

Seit wann wird die Vasektomie durchgeführt?

Die Sterilisation wurde bereits ab 1940 in den USA und ab 1960 in Europa als operative Verhütungsmethode durchgeführt. Heute ist der Eingriff eine Routineoperation, die durch mikrochirurgische Methoden verbessert wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Sterilisation bei Männern und Frauen?

Die Vasektomie wird unter lokaler Anästhesie durchgeführt, bei der Frau ist es ein chirurgisch komplizierterer Eingriff, der eine Vollnarkose erfordert. Untersuchungen zeigen, dass etwa jede dritte Frau, die sich für eine Sterilisation entschieden hat, diese Entscheidung auf irgendeine Weise später bedauert. Doch nur 1 bis 3% der sterilisierten Frauen möchte die Operation wieder rückgängig machen.

Wie häufig wird die Vasektomie durchgeführt?

Die Ergebnisse variieren, in Neuseeland scheint die höchste Rate mit 23% zu liegen, in Europa 11%, in USA ein paar Prozentpunkte höher und in China/Indien am niedrigsten etwa bei 7-8%. Weltweit haben sich 50 Millionen Männer sterilisieren lassen.

Haben Männer die Entscheidung für die Vasektomie bereut?

Grundsätzlich ist die Zufriedenheit mit der Entscheidung sehr hoch. Gründe, diese Entscheidung zu bereuen, liegen häufiger in der Änderung der Lebensumstände wie eine neue Partnerschaft oder der Tod eines Kindes.

Produziert man nach Sterilisation immer noch einen Samenerguss/Ejakulat?

Das Ejakulat enthält nur 3-5% Sperma, somit wird kein Unterschied des Ejakulats im Vergleich zu vor der Behandlung wahrgenommen.

Verändert sich die Position der Hoden nach der Vasektomie?

Es wird nur der Samenleiter durchtrennt. Der Samenleiter ist nur eine der Strukturen, die den Hoden am Körper fixiert. Arterien, Venen, Nerven, lymphatische Gefäße, der Kremaster-Muskel sorgen für die Fixierung des Hodens.

Gibt es ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs nach der Vasektomie?

Vor über 20 Jahren hatte man spekuliert, ob es einen Zusammenhang gäbe. Die durchgeführten Studien zeigen, dass es kein erhöhtes Risiko für Prostata- oder Hodenkrebs gibt.

Wer kann mich beraten?

Beratung natürlich durch uns!
Telefon: +49 (0)89 - 85693 - 2132, KontaktformularKontaktformular

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Interessante Links zum Thema Vasektomie

The New York Times  »
(http://www.nytimes.com/...)

Vasectomy.com  »